Stemulator Gold mit NVDI
18/11/2016 ragnar

Letztens brauchte ich mal wieder meinen alten Stemulator um was auszuprobieren. Leider brauchte das Programm NVDI. Was auf den ersten Blick recht einfach scheint erwies sich dann doch als etwas umständlich. Nach der Installation tat sich erstmal nic…

Letztens brauchte ich mal wieder meinen alten Stemulator um was auszuprobieren. Leider brauchte das Programm NVDI. Was auf den ersten Blick recht einfach scheint erwies sich dann doch als etwas umständlich. Nach der Installation tat sich erstmal nichts, also genauer gesagt, die Ausgabe der Emulation war kaputt! Ein schneller Blick ins Handbuch brachte die Lösung. Es müssen _alle_ NVDI*.SYS, MFA*.SYS und NFPC*.SYS Files aus dem GEMSYS Ordner entfernt oder umbenannt werden. Freilich läuft NVDI dann unbeschleunigt aber der Cookie ist da und auch Fonts können benutzt werden.

BattleChess * 2
29/09/2016 ragnar

Damals, im Kartoffelkrieg, so um 1989, als die Gummistiefel noch aus Holz waren und als es noch hieß Atari vs. Amiga brachte Interplay das Spiel Battle Chess für etliche Homecomputer raus. Das Besondere an dem Spiel war dass das Schlagen der Figuren…

Damals, im Kartoffelkrieg, so um 1989, als die Gummistiefel noch aus Holz waren und als es noch hieß Atari vs. Amiga brachte Interplay das Spiel Battle Chess für etliche Homecomputer raus. Das Besondere an dem Spiel war dass das Schlagen der Figuren durch kurze, animierte Sequenzen dargestellt wurde.

Ein weniger bekanntes Feature war die Möglichkeit zwei Computer per Nullmodemkabel zu koppeln und so gegeneinander zu spielen. Das geht sogar so weit dass das auch zwei verschiedene Systeme sein konnten. So konnte man als Atari Besitzer gegen Amiga Besitzer spielen oder Amiga vs. Apple vs. DOS usw. Peter Fletcher auf Twitter [1] hat sich dessen mal angenommen und mal das ein oder andere Gerät miteinander verbunden.

Ich dachte mir, was der kann, kann ich auch. Aber anders! Und so fing ich an mit Hatari rum zu spielen. Leider waren die ersten Versuche nicht so von Erfolg gekrönt. Aus irgendeinem Grund wollte das nicht mit dem zugrunde liegendem Windows 10 funktionieren (auch akzeptiert Hatari keine Optionen auf der Kommandozeile). Glücklicherweise habe ich aber noch Linux auf der SSD. Leider hatte ich kein aktuelles Hatari auf dem System aber glücklicherweise lässt sich das recht schnell aus dem Quellcode selber bauen und installieren.

Hatari selber legt bei dem ersten Programmstart eine zentrale Konfigdatei an die für mich nutzlos ist. Ich will ja das Programm 2-mal starten aber mit unterschiedlichen Einstellungen bei der seriellen Kommunikation. So bleibt mir nur die Kommandozeile.

Hatari –monitor rgb –rs232-in rs232-out-file –rs232-out rs232-in-file –memsize 4 – tos tos.img diskimage.st

Wichtig ist hier das, wie bei einem echtem Nullmodemkabel, “in” und “out” getauscht werden. Mehr gibt es dabei nicht zu beachten.

Ein erster Test mit Connect lief erstaunlich gut und so hab ich mich dann daran gewagt das Spiel auszuprobieren. Auch das ging, nachdem ich herrausgefunden hatte wie man in die Einstellungen kommt sehr gut.

Kleine Notiz am rande. Ich hatte Probleme mit TOS 1.02. Aus irgendeinem Grund mochte Battle Chess nicht damit laufen aber mit TOS 1.04 lief es sehr gut.
Prinzipiell sollte sich das Vorgehen auch auf die MIDI-Schnittelle übertragen lassen und speziell unter Linux könnte man ein paar Sockets missbrauchen. Das würde bedeuten das man Midimaze übers Internet auf dem PC mit Hatari zocken könnte. Demnächst steht ja der Winter vor der Tür, ich werde es sicherlich mal ausprobieren. :)

Updates folgen!

Windows 10
18/06/2016 ragnar

Ich und Windows? Das ist fast wie VW und richtige Abgaswerte! :D Naja, seit meiner Umschulung zum Fachinformatiker bin ich halt gezwungen nicht nur mit Linux sondern auch mit Windows zu arbeiten. Zum arbeiten und lernen habe ich mir bei Amazon ei…

Ich und Windows? Das ist fast wie VW und richtige Abgaswerte! :D

Naja, seit meiner Umschulung zum Fachinformatiker bin ich halt gezwungen nicht nur mit Linux sondern auch mit Windows zu arbeiten. Zum arbeiten und lernen habe ich mir bei Amazon eine gebrauchte Windows 10 Pro Lizenz für stolze 18 Euro (!) geleistet. Solche Angebote tauchen immer mal wieder auf. Dort werden gebrauchte OEM Lizenzen zwischen 20 und 50 Euro verscherbelt. Dafür erhält man dann einen Brief in dem steht wie man Windows aktivieren, oder wenn man es noch nicht installiert hat, installieren kann. Ein bereits installiertes Windows Home lässt sich damit nicht herauf stufen aber dazu hat Microsoft selber einen Artikel im Technet (https://de.wikipedia.org/wiki/Cortana_(Software)) kann das viel besser erklären als ich hier.

Neu hinzu gekommen ist noch das Info-Zenter das sich rechts neben der Uhr versteckt. Ein Klick auf das Symbol öffnet das Info-Center. Dort sind ein paar Schnelleinstellungen und Meldungen der APPs zu finden. Ansonsten hat sich oberflächlich nicht viel verändert, der Explorer sieht immer noch aus wie bisher, die Bedienung ist dem alten Windows immer noch recht ähnlich summa summarum ganz nett.

Bachschmerzen bereiten allerdings die "erweiterten Schnüffelfunktionen" und der Datenschutz. Die Sammelwut von Microsoft ist gewaltig! Angefangen vom altbekannten Fehlerbericht bishin dasss das WLan-Passwort an Microsoft gesendet wird ist schon übel. Wozu brauch ich auf dem Laptop / am PC die Spracheingabe? Ich sitz doch schon mit Maus und Tastatur davor. Wie man dem Herr werden kann ist in einem Heise Artikel (http://www.heise.de/newsticker/meldung/Windows-10-Datensammelwut-beherrschen-2774941.html) sehr gut beschrieben.

Und sonst so? Tjoa.... Vor kurzem hat Microsoft angefangen ein Linux Subsystem einzubauen was in den "Insider Preview" mitgeliefert wird. Das ist, für mich der eigentlich nur Linux nutzt, ganz hübsch. Über die Features holt man sich ein nettes "Ubuntu für Windows" auf den Rechner das zusammen mit Ubuntu entwickelt wird. Ganz fertig ist das ganze noch nicht aber für eine Beta ist das schon richtig gut. Wer es aber ernst meint installiert Cygwin oder direkt ein richtiges Linux.

Im großen und ganzen macht Windows 10 bisher einen recht guten Eindruck. Mal abwarten was da noch so kommt. Ich bin gespannt!

Update folgt!

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Neues Jahr - Neues Glück
24/12/2015 ragnar

Pünktlich zum Jahreswechsel ist mein SSL-Zertifikat abgelaufen. Ich hab die Chance genutzt hier mal ein wenig die Struktur zu verändern. Zum einen ist der Server der euch beliefert keine CentOS 5 Kiste mehr. Das erlaubt mir dann auch später mal ein …

Pünktlich zum Jahreswechsel ist mein SSL-Zertifikat abgelaufen. Ich hab die Chance genutzt hier mal ein wenig die Struktur zu verändern. Zum einen ist der Server der euch beliefert keine CentOS 5 Kiste mehr. Das erlaubt mir dann auch später mal ein Zertufikat von "Let's Encrypt" zu nutzen. einfach abwarten. :)

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FireBee die 2te
12/09/2015 ragnar

Frech wie ich bin klau ich einfach mal bei atari-home.de Das Atari Coldfire Project, das den Falcon-kompatiblen Computer FireBee herstellt, bereitet derzeit die nächste Serie an Boards vor. Der in Atari-Kreisen mittlerweile recht bekannte Compute…

Frech wie ich bin klau ich einfach mal bei atari-home.de

Das Atari Coldfire Project, das den Falcon-kompatiblen Computer FireBee herstellt, bereitet derzeit die nächste Serie an Boards vor. Der in Atari-Kreisen mittlerweile recht bekannte Computer wird baugleich der ersten Serie produziert. Damit lassen sich die Kosten der Kleinserie moderat halten und sämtliche Software kann auf allen Geräten gleich eingesetzt werden. Die Open Hardware-Rechner (die Konstruktionsdateien stehen nun vollständig zur Verfügung) werden also wie schon die erste Serie mit einer ColdFire 246MHz CPU und einem leistungsfähigen FPGA, sowie 512MB RAM und 128MB extra Grafik- und Spezialram ausgestattet sein. Dazu kommen alle bekannten Features wie DVI-I Monitoranschluss, Onboard Netzwerk 10/100, 5 x USB 2.0, Onboard-Sound, CF- und SD-Karten-Slot, zweiter IDE-Bus, RJ12-Anschluss für original Atari-Tastaturen und Mäuse uvm. Die Computer können bereits vorbestellt und auf Wunsch auch angezahlt werden. Die Produktion startet sobald für einen Teil der Serie – nämlich 50 Rechner – Vorbestellungen eingegangen sind. Anschließend dauert die Herstellung noch rund 12 Wochen.

Kurz vor dem Aufruf zur 2. Serie an FireBees wurde auch die neue Webseite des Projektes der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Portal bietet schon jetzt umfangreiche Informationen zum Computer, den Softwarebestandteilen, den Betriebssystemen und vielem mehr – in 7 unterschiedlichen Sprachen, die von Native-Speakern des Projektes aktuell gehalten werden.

Der Rechner ist als moderne, verhältnismäßig flotte GEM-Maschine für seriöse Tätigkeiten konzipiert und erfüllt keine Retro-Ansprüche für Spiele oder frühere Demos, original (z.B. auflösungsgebundene) ST-Software und Dergleichen. Dafür eignen sich die ebenfalls lieferbaren Suska FPGA-Boards weitaus besser. Wer also Wert auf möglichst exakte Kompatibilität zu ST/Es legt, sollte zu einem dieser Boards greifen.

Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Vorbestellung unter http://firebee.org.

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